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Vegane Teufelskrusta: die Pizza der DDR für Pflanzenfresser

Teufelskrusta oder auch Teufelspizza genannt. Vegane Fleischalternative, Gewürze und pflanzlicher Käse auf knusprigem Teig.

Vielleicht kennt ihr dieses Gericht auch unter dem Namen „Teufelspizza“. Ein knusprig gebackenes, herzhaft belegtes Gebäck. In diesem Beitrag erfahrt ihr, woher die „Krusta“ ihren Namen hat und wie man diese zubereitet. Außerdem lernt ihr eine Firma kennen, die oberleckere vegane Fleischalternativen herstellen.

Anzeige: Das Kurzvideo zu diesem Beitrag ist in Zusammenarbeit mit der Firma Herbasch entstanden.

Direkt zum Rezept

Krusta vs. Pizza

Na, unter welchem Namen kennt ihr dieses Gericht? Für alle diejenigen unter euch, die mit dem Begriff „Krusta“ so gar nichts anfangen können, hier eine kurze Erklärung. Die „Krusta“ kann im Allgemeinen als die Pizza der DDR bezeichnet werden. Im Gegensatz zum italienischen Pendant hat die DDR-Version eine rechteckige Form. Auch Teig und Belag sind zumeist anders. Ursprünglich enthielt der Teig etwas Roggenmehl, wodurch er deutlich dunkler war. Drauf kam, was da war: Sauerkraut, Gemüse, Fleisch, Käse (…).

Krusta ist eine Eigenkreation, die man sich in der DDR ausgedacht hat – man kann sagen, eine Mischung aus Thüringer Speck- und Zwiebelkuchen, italienischer Pizza und vielleicht mexikanischer Tortilla.

Prof. Josef Matzerath, TU Dresden, Quelle: Pizza in der DDR | MDR.DE

Teufelskrusta: deftig, würzig, fleischig

Die Teufelskrusta war eine der gängigen Sorten der DDR-Pizza. Etwas Schärfe und Fleisch in einer cremigen Tomatensoße mit reichlich Paprika. Und natürlich: Obendrüber ordentlich Käse. Klingt alles andere als vegan? Stimmt. Doch in diesem Rezept steckt garantiert kein Tier drin!

Veganes Fleisch.. kann das schmecken?

Und wie das schmeckt! Stargast dieser Teufelskrusta sind eine vegane Räuchersalami und eine Fleischwurst aus Pflanzen. Insgesamt 400g vegane Wurstware wird hier verarbeitet, eine ordentliche Menge! Einen wirklich authentischen Geschmack sowie eine angenehme Konsistenz liefern die veganen Fleischwaren des Herstellers Herbasch. Basis dieser Produkte sind Pflanzenproteine aus Weizen oder Soja. Für all die Pflanzenfresser unter euch, die den Geschmack von Fleisch immer gemocht haben ein perfekter Ersatz. Die Tiere lassen wir einfach mal in Ruhe!


Das Rezept zur veganen Teufelskrusta

Vegane Teufelskrusta

Die Pizza der DDR
Zeit (inkl. Backzeit)30 Min.
Arbeitszeit10 Min.
Gericht: Hauptgericht, Pizza und Krusta
Land & Region: Ostdeutsche Küche
Keyword: Fleischalternative, herzhaft, vegan
Portionen: 1 Backblech

Zutaten

  • 1 Packung fertiger Pizzateig (vegan)
  • 200 g Vegane Salami z.B. Die Geräucherte von Herbasch
  • 200 g Vegane Fleischwurst z.B. Die Milde von Herbasch
  • eine Gemüsezwiebel
  • eine rote Chili
  • eine rote Paprika
  • 100 g Tomatenmark
  • 4 Gewürzgurken
  • etwas Gewürzgurkenwasser
  • 3 geröstete Paprika aus dem Glas
  • 2 EL Olivenöl
  • 150 g veganer Reibekäse
  • ½ TL Paprikapulver
  • eine Prise Pfeffer

Anleitungen

  • Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen. Die vegane Wurst sowie die Zwiebel würfeln, Chili in kleine Ringe schneiden. Zuerst die Wurstwürfel, anschließend die restlichen kleingeschnittenen Zutaten hinzugeben. Nochmals etwas Olivenöl in die Pfanne geben. Die Paprika in feine Würfel schneiden und hinzugeben, wenn die Wurst knusprig und die Zwiebel glasig ist. Eine Minute anbraten lassen. Eine große Prise Salz hinzufügen. Tomatenmark dazugeben und eine Minute mit anrösten lassen. Geröstete Paprika und Gewürzgurken würfeln und hinzugeben.
  • Mit 150ml heißem Wasser ablöschen, vier EL des Gewürzgurkenwassers hinzufügen. Für zwei Minuten schmoren lassen, mit einem halben TL Paprikapulver und einer großen Prise Pfeffer abschmecken.
  • Die fertige Masse auf einen fertigen Pizzateig geben (im Handel erhältlich), veganen Reibekäse draufstreuen und für ca. 15-20 min. bei 200°C Umluft in den Backofen. 

Guten Appetit!


    Das Kurzvideo zum Rezept

    Hinweis: Dieses Video enthält Werbung.

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