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Vorgestellt: Wer steckt hinter HERBASCH, der veganen Vurstfirma?

Von Salami bis Vleischwurst – das vegane Vurstunternehmen HERBASCH lässt mit seinem pflanzlichen Sortiment keine herkömmliche Wurst mehr vermissen. Wir haben uns gefragt, wer hinter der Firma steckt und Uwe Asch, den Inhaber von HERBASCH befragt. Was es spannendes über die Unternehmensgeschichte, die Produkte und die Ziele zu erfahren gibt, erfahrt ihr im heutigen Beitrag von Vorgestellt.

Anzeige: Dieser Beitrag ist in Kooperation mit HERBASCH entstanden.

HERBASCH – gleicher Name, anderes Produkt

HERBASCH: eine Zusammensetzung aus herba (lat. für Gras) und Asch, der Nachname von Uwe, war nicht immer ein Unternehmen für vegane Vurstwaren. Zuvor vertrieb Uwe unter dem gleichen Namen Chinagras, auch Miscanthus genannt. HERBASCH, so wie man es heute kennt, wurde erst durch eine schicksalhafte Begegnung zur veganen Vurstrevolution. Uwe berichtet von einer Begegnung in der Silvesternacht 2019/20. Ein Gast der Partygemeinschaft war Produzent veganer Vurst und brachte an diesem Abend einige seiner Produkte mit. Uwe, der zu diesem Zeitpunkt selbst schon seit einigen Jahren vegan lebte, war genauso begeistert wie die anderen Gäste der Feier. Da der Produzent bislang noch nicht in den deutschen Markt expandierte, bot Uwe ihm kurzerhand seine Unterstützung an. Bereits drei Tage später schaute sich Uwe die Produktionsstätte in Polen an und weitere zwei/drei Monate danach startete HERBASCH als Vurstfirma auf den Markt.

So startete das Vurstunternehmen

Den Einstieg in Deutschland wollte Uwe mit Hilfe von veganen/vegetarischen Messen finden. Leider, wie bei vielen neuen Unternehmen, die ihren Firmenstart zu Beginn des letzten Jahres machten (2020), konnte diese Idee aufgrund der sich ausbreitenden Pandemie nur im Ansatz umgesetzt werden. Tatsächlich hatte Uwe das Glück, dass er Teil der Veggie World 2020 in Berlin sein durfte, eine der letzten Messen, die noch stattfanden. Und die Präsenz auf dieser Messe war mehr als ein erfolgreicher Startschuss. Uwe erzählt begeistert von der Schlange vor seinem Stand und dem ganzen positven Feedback der VerkosterInnen. Seitdem konzentriert sich HERBASCH auf den Bereich Social Media. Auch Alex produziert für und mit dem Unternehmen regelmäßig Rezepte, in denen die veganen Vurstwaren richtig gut zur Geltung kommen.

„Gutes ohne Zusatzstoffe“

Mit diesem Slogan bewirbt HERBASCH seine Produkte. Zu diesem gehören mittlerweile ganze 8 Sorten Vurst sowie eine vegane Fischalternative. Von der klassischen Bockvurst über verschiedene Sorten Lyoner bis hin zur Salami. Scharf sowie mild – für jeden Geschmack ist etwas dabei. Übrigens: das ganze kommt ohne deklarationspflichtige Zusatzstoffe daher. Die angefertigten Grundrezepte haben in der Herstellung ganze 2 Jahre gedauert, erzählt Uwe. Dem Produzenten war es wichtig, dass die Produkte, die auf den Markt kommen nicht nur schmecken, sondern auch ohne Glutamat und Zucker sowie nur wenig Salz auskommen. Die Basis aus Pflanzenprotein wird nur mit Hilfe von Gewürzen, Kräutern und natürlichen Farbstoffen (z.B. Rote-Beete-Saft-Konzentrat) verfeinert. HERBASCH ist mit seiner Produktvielfalt aktuell in Deutschland, Österreich und der Schweiz vertreten. Erwerben könnt ihr die Produkte im Onlineshop oder in einem der Standorte, in denen HERBASCH auch lokal vertreten ist. Wo das ist, könnt ihr hier auf der Firmenwebsite nachverfolgen. Anders als man vielleicht vermuten würde, versteckt sich hinter HERBASCH keine Großproduktion. Ganz im Gegenteil: die Produktion der veganen Vurstalternativen gleicht eher einer Manufaktur, denn die Produkte werden in Handarbeit angefertigt.

Wie verarbeitet man die Produkte?

Die meisten Produkte können einfach und simpel auf dem Brot gegessen, in Eintöpfen verarbeitet oder gebraten genossen werden. Eben genauso, wie man es von konventionellen Wurst- und Fischprodukten gewohnt ist. Achtung Insiderwissen: Uwe verrät uns, dass die Bockvurst nicht nur im Wasser gekocht wie das Original nach Wiener Art schmeckt, sondern auch kalt als eine Teewurst-Alternative fungiert. Außerdem schmeckt die HERBASCH-Salami am authentischsten, wenn sie ohne der Umverpackung eine Woche im Kühlschrank gelagert wird. Wer zusätzlich dazu noch Inspiration zur Verwendung der Vurstwaren benötigt, kann sich beispielsweise mal eines dieser Rezepte zu Gemüte führen: Vegane Gnocchipfanne in cremiger Sahnesoße mit planzlicher Wurst oder Vegane Teufelskrusta: die Pizza der DDR für Pflanzenfresser. Übrigens: Mit dem Code „hier_kocht_alex_10“ erhaltet ihr 10% Rabatt auf die Produkte im Sortiment von HERBASCH. Viel Spaß beim Schlemmen!

Wer ist Uwe Asch?

Der Firmenleiter von HERBASCH entdeckte die vegane Ernährung aus gesundheitlichen Gründen für sich. Zunächst ernährte er sich 10 Jahre vegetarisch und schließlich wurde er von einem Tag auf den anderen zum Veganer. Die Hinwendung zur rein pflanzlichen Kost ist mittlerweile (Stand: 2021) 8 Jahre her. Selbst ist Uwe sehr glücklich mit der Entscheidung. Er erzählt, dass er große Freude daran hat, bei sich zum essen und kosten einzuladen. Er möchte Vorbild sein, ohne dogmatisch zu sein. Genauso vermarktet er auch die Produkte: Einfach Probieren und selbst Überzeugen! Sein Lieblingsprodukt von HERBASCH ist übrigens die Nr. 2: Die Gedämpfte, welche er gerne im Nudel- oder Kartoffelsalat verarbeitet, da sie geschmacklich stark dem Leberkäse ähnelt.

Das sind Ziele des Unternehmens

Für die (nicht allzu ferne) Zukunft hält HERBASCH noch einige Produkte für den veganen Vurstmarkt bereit. Welche dies sind, darf natürlich noch nicht verraten werden! Uwe ist aktiv an der Produktion beteiligt und bringt seine eigenen Ideen mit ein. Als gebürtiger Bautzener weiß er, was er sich geschmacklich von den zukünftigen Vurst- Produkten wünscht. Außerdem sieht sich das Unternehmen in der Hotel- und Gastronomiebranche. Für diese Bereiche ist die HERBASCH-Vurst vor allem aufgrund seiner Eigenschaft des problemlosen Einfrierens wertvoll. Die Produkte haben zwar bereits ein MHD von 2 Monaten, doch dies ermöglicht für Hotel- und Restaurants die Möglichkeit, die Produkte immer da zu haben, wenn die Nachfrage nach vegetarischen und oder veganen Produkten besteht. Wir freuen uns!


Das Video zum Interview

Hinweis: Das innovative Projekt „Vorgestellt“ wird durch Mittel Europäischer Sozialfonds unterstützt.

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