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Vorgestellt: Das ist Jan Bredack

Im heutigen Beitrag dreht sich alles um Jan Bredack, Gründer und CEO von Veganz. Wie Jan vegan wurde, wie sich aus den Veganzmärkten eine Marke entwickelte, die mittlerweile in mehr als 30 Ländern vorgedrungen ist und vieles mehr, erfahrt ihr im 12. Interview von „Vorgestellt“.

Anzeige: Dieser Beitrag ist in Kooperation mit Veganz entstanden.

Vegan seit 2009

Jan´s erste Berührungspunkte mit der fleischfreien Ernährung machte er, als er seine Frau kennenlernte, die damals vegetarisch lebte. Schnell wurde Jan klar, dass er tierische Produkte aus ethischen Gründen aus seiner Ernährung streichen möchte. So beschloss er, ab dem 01.01.2009 vegan zu leben. Doch schon vor der Umsetzung er an seine Grenzen. Grund war die fehlende Verfügbarkeit veganer Produkte in den Läden. Bei einem Einkauf stellte er sich die Frage:

Wenn wir jetzt vegan wären, wie würde unser Korb aussehen? Dann haben wir alles rausgepackt, was nicht vegan war und es war nichts mehr drin.“

Einen veganen Supermarkt für sich selbst

Die Idee, einen Markt zu eröffnen, der nur vegane Produkte vertreibt, entstand, so Jan, aus dem Egoismus genau diesen für sich selbst zu nutzen. Wenn man alle Produkte aus Reformhäusern, Onlineshops und Co. an einem Punkt ansiedeln würde, wäre das Einkaufserlebnis wesentlich angenehmer. Aus diesem Wunsch heraus wurde schließlich, am 23.07.2011, der erste Veganz Markt in Berlin Prenzlauer Berg eröffnet. Ausgenommen einiger Anfangsschwierigkeiten, fand das Konzept schnell Anklang und die Presse wurde auf Veganz aufmerksam. Es folgten weitere Märkte deutschlandweit, bis schließlich eine Kette daraus erwuchs.

Aus Märkten wurde die Marke

Nachdem Veganz die ersten Jahre viele, heute namenhafte, Firmen in ihren und anderen bekannten Supermärkten platzierte, entwickelte sich Veganz zu einer eigenen Marke. Seit 2017 liegt der Fokus auf der Entwicklung von innovativen und leckeren Alternativen zu konventionellen Produkten. Veganz Produkte sind mittlerweile in über 28 Ländern zu finden, darunter z.B. Frankreich, Irland, Niederlande und Australien. Ein Netzwerk, von dem auch viele andere Gründer profitieren.

„Wir sind eine Plattform mit einer Marke, die Gründern (…), die Chance geben, ihre Produkte auf die Straße zu bringen.“

Die Kernwerte Klima- und Umweltschutz

„Iss mal was für´s Klima“ – mit diesem Slogan wirbt Veganz für ihre Marke und deren Produkte.

„Unser Kernwertesystem fußt auf Klima- und Umweltschutz. (…) Wir machen nichts, was darauf nicht einzahlt. Die Produkte können noch so geil sein, wenn es darauf nicht einzahlt oder die Chance verspricht perspektivisch besser zu sein, dann machen wir es nicht.“

Was steckt hinter dem Eaternity Score?

Eaternity Score zum Veganz Hanfaufstrich Paprika

Eaternity ist ein Institut aus der Schweiz, das die Klimabilanz der einzelnen Zutaten misst  – vom Anbau bis zur Verpackung. Die Skala gibt an, wie CO2-freundlich ein Produkt, im Vergleich zu ähnlichen Produkten auf dem Markt, ist. Hierbei wird auf die riesige Datenbank von Codecheck zurückgegriffen. Die Simplifizierung dieser komplexen Daten wird mittels der Sterne-Skalierung symbolisiert. Drei Sterne bedeuten eine sehr gute CO2 Bilanz, entsprechend des Produktgewichts und der Inhaltsstoffe.

Aktuelles bei Veganz

Abgesehen von den zahlreichen Produkten, die Veganz in die Märkte vieler Teile der Welt bringt, bietet das Unternehmen in verschiedensten Kooperationen ihre klimafreundlichen Produkte auch außerhalb des Supermarktes an. Zusammen mit ihrem Partner RB Leipzig, schafft Veganz „Verkostungspunkte“ an Orten, an denen Vegan bislang noch wenig Einzug gehalten hat. So steht unter anderem die vegane Bratwurst, direkt neben dem altbekannten Pendant aus Fleisch, für den gleichen Preis auf den Angebotstafeln des Stadions. Ziel ist es, Barrieren zu überwinden. Ein weiteres großes Projekt von Veganz ist der Ausbau einer neuen Produktionsstätte in Werder (Havel), in welcher schon bald viele neue Produkte von Veganz hergestellt werden. Wir können uns also in Zukunft auf neue vegane Köstlichkeiten freuen!


Das Video zum Interview

Hinweis: Das verlinkte YouTube Video enthält Werbung.
Das innovative Projekt „Vorgestellt“ wird durch Mittel Europäischer Sozialfonds unterstützt.

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