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Veganes Grünkohl Curry mit Pfannenbrot

Ein herrlich frisches und oberleckeres Kohlrezept – so habt ihr Grünkohl garantiert noch nie gegessen! Im heutigen Beitrag erfahrt ihr, wie ihr dieses würzig-cremige Curry mit heißem Pfannenbrot zubereitet. Auch wenn ihr vielleicht noch kein Fan des Grünkohls seid, wird euch dieses winterliche Wohlfühlessen garantiert überzeugen.

Grünkohl

Vielleicht kennst du das bekannte Wintergemüse auch unter den Namen Palme, Braunkohl oder Hochkohl. Grünkohl hat von November bis Februar Saison. Einigen Quellen nach, schmeckt er vor allem nach dem ersten Frost am Besten. Tatsächlich ist jedoch nicht der Frost im Allgemeinen, sondern vor allem eine späte Ernte bei kalten Temperaturen für den aromatischen Geschmack des Kohls entscheidend. Passend zur eisigen Jahreszeit stärken die enthaltenen Antioxidantien im Grünkohl unser Immunsystem. Gern also mehr davon servieren! Doch keine Sorge, für wen der Grünkohl wirklich so gar nichts ist oder falls du dieses Rezept auch außerhalb der Saison zubereiten möchtest, kannst du den Kohl einfach durch ein anderes Gemüse deiner Wahl austauschen.


Das Rezept

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Grünkohl Curry mit Pfannenbrot

Zubereitungszeit45 Min.
Gericht: Hauptgericht
Keyword: Pfannenbrot selbstgemacht, saisonales Gemüse, veganes Curry
Portionen: 4 Personen

Zutaten

Für das Curry

  • 300 g frischer Grünkohl
  • 2 Zwiebeln
  • 1 daumengroßes Stück Ingwer am besten Bio
  • 1 Chili
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 4 Mittelgroße Kartoffeln
  • 2 TL rote Currypaste
  • 250 ml leichte Gemüsebrühe
  • 1 Dose stückige Tomaten entspricht 400g
  • 1 Dose Kokosmilch
  • ½ Zitrone den Saft davon
  • Salz Pfeffer
  • etwas ungesüßten Sojajoghurt zum Anrichten

Für das Pfannenbrot

  • 150 g Weizenvollkornmehl alternativ: Weizen- oder Dinkelmehl
  • ¼ Tüte Backpulver
  • ½ TL Salz
  • 100 ml Wasser
  • 1 EL Olivenöl
  • etwas mehr Olivenöl zum Bestreichen
  • einige Rosmarinnadeln zum Toppen
  • 1 Zehe Knoblauch zum Toppen

Anleitungen

  • Für das Curry zunächst Zwiebeln, Knoblauch und Kartoffeln von der Schale befreien sowie Chili putzen. Ingwer fein-, Zwiebeln grob hacken, Chili in feine Ringe schneiden und in etwas Olivenöl scharf anbraten. Currypaste mit in die Pfanne geben. Kartoffeln in Würfel schneiden und zusammen mit dem gehackten Knoblauch hinzugeben. Eine Prise Salz hinzugeben. Mit gestückelten Tomaten und Kokosmilch ablöschen.
  • Grünkohl waschen und vom Strunk befreien. In ca. ½ cm breite Streifen schneiden und mit in die Pfanne geben. Ca. 30-40 g des Grünkohls zum Anrichten beiseite legen. Gemüsebrühe hinzufügen, Deckel auf die Pfanne geben und ca. 20 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen. Gelegentlich umrühren.
  • Für die Pfannenbrote Mehl, Backpulver, Salz, Wasser und Olivenöl zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig in drei Teilen teilen und diese auf einer bemehlten Arbeitsflächen flach ausrollen. Von beiden Seiten mit Olivenöl bestreichen und in einer Pfanne bei niedriger Temperatur durchbacken. Rosmarin und Knoblauch hacken und zum Anrichten beiseite legen.
  • 4-5 Minuten vor dem Anrichten den restlichen frischen Grünkohl unter das Curry heben. Zitronensaft hinzugeben und ggf. abschmecken. Die Knoblauch-Kräutermischung auf den gebackenen Pfannenbroten ausstreichen und mit einigen Tropfen Olivenöl beträufeln.
  • Curry mit etwas Sojajoghurt sowie dem Pfannenbrot anrichten. Guten Appetit!

Das Video zum Rezept

Hinweis: Das verlinkte YouTube Video enthält Werbung-

4 Gedanken zu „Veganes Grünkohl Curry mit Pfannenbrot“

  1. Hallo Alex,
    beim Curry steht „1 Knoblauch“. Meinst du hier wirklich eine ganze Knolle, oder eher 1 Zehe?
    Danke!
    Viele Grüße, Alex

      1. Danke für die schnelle Antwort!
        Das Curry war meeega lecker. Mein Freund wollte es eigentlich nicht essen, weil er Grünkohl-Gerichte in schlechter Erinnerung hat. Aber es hat ihm dann doch so gut geschmeckt, dass er sich gleich zweimal aufgetan hat 🙂

        Wir lieben deine Rezeptideen und kochen immer wieder gerne Dinge nach. Das 3-Gänge-Weihnachtsmenü 2020 beispielsweise kam letztes Jahr extrem gut bei meiner nicht-veganen Familie an, obwohl die „vegan“ vorher gleichgesetzt hatten mit „schmeckt nicht“. Jetzt wissen sie es besser und probieren selbst viel rum 😉

        Herzlichen Dank für deine tolle Arbeit, Alex!
        Dank Menschen wie dir macht vegan sein auch auf dem Teller Spaß.

        1. 5 stars
          Und noch was: Bitte richte auch deinem Team ein herzliches Dankeschön aus. Die Menschen, die im Hintergrund arbeiten werden von Konsumenten und Zuschauern viel zu leicht vergessen, sind aber mindestens so wichtig, wie der- oder diejenige, die im Vordergrund steht. Der Blog wirkt liebevoll gestaltet und die Videos sind toll! Lieben Dank also auch an alle, die dich unterstützen und das möglich machen 🙂

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