Alex Bundle "Vegan satt" & "Oberlecker" für € 44,90

44,90 €

inkl. MwSt. zzgl. Versand
Nicht auf Lager
Lieferzeit: 7 Tag(e)

Beschreibung

Wenn eine persönliche Signatur erwünscht ist, dies bitte, incl. dem Wunschtext, bei der Bestellung unter "Bemerkung" angeben.


Meine beiden Bücher gibt`s hier zusammen im Bundle statt 47,90 für 44,90. Ihr spart dabei €3,00 und erhaltet 187 vegane Rezepte meiner Oberleckeren Küche. Alle Bücher hier im Shop sind natürlich signiert.


Vegan satt

Veganer sind schwächliche, blasse Typen, die durch die Gemüseabteilungen der Supermärkte geistern und alle Leute mit ihren Bekehrungsversuchen nerven. Stimmt’s?!


Nee. Stimmt sowat von gar nich. Ick bin Alex. Lebender Gegenbeweis.

Ich bin Handwerksmeister mit eigener Baufirma, hab nen kleinen Bauch und schleppe den ganzen Tag Steine. Ich lebe vegan, koche für mein Leben gern und vom Bekehren halte ich gar nüscht. Begeistern liegt mir mehr. Früher war ich mal 135 Kilo schwer und meine Gesundheit drohte schlapp zu machen. Gelenke, Herz, Kreislauf – vielleicht kennt ihr das ja. Jetzt schleppe ich fast 50 kg weniger mit mir herum, geb‘ mein Bestes, das zu halten und gesund zu bleiben. Für meine fünfköpfige Familie und für mich. Und für Buddy, meinen Boxer. Für den auch.


Mein Buch steckt voller leckerer, einfacher und gesunder Rezepte, die in jede Familie und jeden Alltag passen. Ein paar davon könnt ihr in meiner Videokochshow “Hier kocht Alex“ auf YouTube anschauen – produziert von der Tierrechtsorganisation PETA. Ihr werdet hier keine aufwendig gestapelten Gemüsetürmchen oder schicke Gemüse Carpaccios finden, nee Freunde, ich koche nach Art der Hausmannskost. Einfach, sättigend und große Portionen. Die „veganisierten“ Küchenklassiker gibt’s auch bei mir: Nüscht geht über Gulasch oder Bauernfrühstück – fast wie bei Omma oder Mudddern. Und wenn ich euch jetzt Lust auf ne ordentliche Gemüseküche gemacht hab - dann schaut mal rin ins Buch! Ick wünsch euch viel Spaß.


Oberlecker


So, ihr Lieben, da bin ick wieder – mit vielen neuen, oberleckeren Rezepten für die gesunde, schnelle Hausmannskost. Wat für Leib und Seele mit Sättigungsgarantie. Das letzte Exemplar meines ersten Kochbuchs habe ich im Januar dieses Jahres verkauft, es ist also ganz viel Platz für etwas Neues. Und das meine ich gar nicht metaphorisch. Kein bisschen. Wochenlang ähnelte unser Haus einem Labyrinth aus packpapierfarbenen Kartons – wer vom Flur in die Küche wollte, musste sich zwischen deckenhohen Wänden aus Bücherkartons hindurchzwängen. Im Flur selbst schoben wir uns vorsichtig seitwärts voran und dass wir ein Wohnzimmer hatten, geriet im Laufe der Zeit in Vergessenheit. 170 Kartons voller Kochbücher wurden im letzten Sommer geliefert. Die alle zunächst unterzubringen, dann auszupacken, zu signieren, wieder zu verpacken und zu verschicken, hat meine Familie und mich an den Rand der Verzweiflung und so einige andere Ränder gebracht. Ernsthaft. Auslöser dieser Grenzerfahrung war meine glorreiche Idee, das erste Kochbuch ganz allein auf den Markt zu bringen. Kann doch nicht so schwer sein, oder? Alter Vadder. So weit daneben lag ich noch nie. Aber das erzähl ich euch später, am Ende des Buches. Erstmal geht’s um die Rezepte nach bewährter „Alex Art“, schließlich habt ihr ein Kochbuch und keine Memoiren gekauft.


Ja, aus meinem Hobbykoch-Dasein ist mittlerweile mehr als nur ein Nebenjob geworden. Aber wat soll ick auch machen, wenn mir den ganzen Tag Gedanken ums Essen im Kopf herumschwirren. Bunte Bilder von geschmortem Gemüse, gebratenen Kartoffeln, hauchdünnen, geräucherten Tofustreifen, die sich todesmutig zu knusprigen Zwiebeln und feurigem Chili in die Pfanne stürzen, … mal ehrlich – da bleibt mir doch gar nüscht anderes übrig, als mich ausgiebig mit Rezepten, Gerichten und Geschmäckern zu beschäftigen. Also hab ich mal wieder Vollgas gegeben. Tagsüber fuhr ick meine Baustellen ab, abends und nachts hab ick gekocht, probiert, verändert und für gut befunden (oder angewidert weggeschmissen bzw. Buddy, unserem Boxer, angeboten, der es auch nicht wollte, und dann weggeschmissen), angerichtet, fotografiert und dann alles in knackige Rezepte verpackt. Und Gedanken gemacht hab ick mir auch. Kochbuch Nummer zwei ist nicht einfach nur eine Fortsetzung meiner veganen Kocherei, sondern auch ein bisschen eine Weiterentwicklung. Soll ja vorkommen. Und diesmal sind auch sieben Rezepte mit im Buch, die liebe Freunde beigesteuert haben.

Treu geblieben bin ick mir bei aller Weiterentwicklung aber trotzdem. Ihr erinnert euch vielleicht – mein Grundsatz beim Kochen war immer: „kein Gedöns“. Soll heißen: schnell, einfach, solide. Das meint zum einen, dass ich furchtbar viel Wert darauf lege, die Zutaten für meine Rezepte auf einfachem Wege bekommen zu können, z. B. im Supermarkt um die Ecke. Man soll halt nicht auf einen Wochenmarkt nach Madagaskar fliegen müssen, um diesen ganz wundervollen, einzigartigen, glücklichen und sonnengereiften Pfeffer zu bekommen, ohne den man das Gericht auch gleich in die Tonne kloppen könnte. Mein Fokus liegt auf frischem, gutem und gesundem Essen, für dessen Zubereitung man keine Kochausbildung benötigt. Und hinterher soll man auch nicht zwei Stunden lang die Küche aufräumen müssen. Die ganze Kocherei soll ja Spaß machen, einfach sein und auf keinen Fall in einer (prinzipiell ja eigentlich niemals zu gewinnenden) Küchenschlacht enden, sondern mit minimalem Aufwand einen Geschmack erreichen, der seinesgleichen sucht und alle gefräßigen Mäuler am Tisch mit dem ersten Bissen zufrieden kauend verstummen lässt – „gefräßiges Schweigen“ sei der Fachbegriff, hab ick mir sagen lassen.
Zum anderen bedeutet „kein Gedöns“, dass ich versuche meine Gerichte besser zu machen, indem ich Überflüssiges streiche. Ich hab also an vielen Gerichten herumprobiert, was alles weggelassen werden kann. Wie viele Gewürze braucht ein gutes Essen denn tatsächlich? Ihr ahnt es – ganz schön wenig. Purismus ist der Leitgedanke: Kauft wenige, hochwertige Zutaten (das fängt schon beim Öl an), die gerade Saison und keine langen Lieferketten hinter sich haben. Kauft frisches Zeug oder holt es aus dem Garten, sofern ihr denn das Glück habt, einen Gemüsegarten euer Eigen zu nennen, und dann lasst den Geschmack für sich sprechen. Ist vielleicht anfangs etwas gewöhnungsbedürftig. Wir sind überwürzte Speisen mittlerweile so gewohnt, dass uns die sanfte, unaufdringliche Komplexität natürlicher Geschmäcker mitunter gar nicht mehr erreicht. Aber gebt euch Zeit und die Sensibilität für das, was die Natur uns zugedacht hat, kommt zurück. Dauert echt nicht lange, bis ihr die Feinheiten wieder schmeckt. Und das Gute daran: je hochwertiger die Zutaten, umso geringer der Aufwand beim Kochen. Denn zum Beispiel braucht eine frische Tomate aus der Region im besten Fall nur noch ’ne Prise Salz, ein bisschen Pfeffer und ein Blättchen frisches Basilikum, um die Geschmacksknospen Tango tanzen zu lassen. Ach, und wo wir gerade beim Geschmack sind: Ick hab mir mal wieder ein neues Lieblingsgemüse zugelegt. Erzähl ich euch gleich nach’m Frühstück. Ist der Hammer. Ick schwör’s. Aber jetzt erstmal zu den Grundlagen.



Oberlecker bietet nicht nur vegane Rezepte, professionelle Fotos, Tipps, Tricks und Persönliches, sondern ist vom GrünerSinn-Verlag komplett vegan produziert.